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  • Großer Beerberg – Höchster Berg in Thüringen

    Der Große Beerberg ist mit 982,9 Metern der höchste Berg Thüringens und liegt zwischen Suhl und Oberhof. Der Berg besteht aus vulkanischem Gestein (Rhyolith), das vor etwa 296 Millionen Jahren im Perm entstand. Auf seinem Gipfel befindet sich das höchstgelegene Hochmoor des Thüringer Waldes. Das etwa drei Hektar große Beerbergmoor steht seit 1939 unter Naturschutz und gehört zum UNESCO Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald. Der Gipfel darf daher nicht betreten werden. Plänckners Aussicht - Aussichtspunkt am Großen Beerberg Wanderer können den Berg jedoch über den Rennsteig erreichen und von der "Plänckners Aussicht" - einer Aussichtsplattform am Südhang - die Umgebung überschauen. Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Schneekopf (978 m) mit der Neuen Gehlberger Hütte, der zweithöchste Berg Thüringens, mit seinem begehbaren Turm und einer Aussichtsplattform auf 1001 Metern Höhe. Die beiden Gipfel sind durch einen etwa 60 Meter tiefen Sattel verbunden und lassen sich gut bei einer Wanderung kombinieren. Im August blüht am Beerberg großflächig die Beerkrautheide. Wanderung: 8,6 km/2 Stunden Anfahrt: 15 km/19 min Höhenunterschied: 518 m Top 10 - Thüringer Gipfel Nachdem Sie den Großen Beerberg erklommen haben, gibt es noch weitere lohnenswerte Ziele für Gipfelstürmer : Wegweise am Schneekopf # Berg Höhe Ort / nächste Gemeinde 1 Großer Beerberg 983 m bei Suhl / Gehlberg 2 Schneekopf 978 m Gehlberg (Ilm-Kreis) 3 Teufelskreise 967 m nahe Schneekopf, Gehlberg 4 Großer Finsterberg 944 m Schmiedefeld am Rennsteig / Stützerbach 5 Fichtenkopf 944 m Schmiedefeld am Rennsteig 6 Großer Inselsberg 916 m zwischen Bad Tabarz und Brotterode 7 Sachsenstein 915 m Nebengipfel Schneekopf, Gehlberg 8 Großer Eisenberg 907 m bei Schmiedefeld am Rennsteig / Suhl 9 Rosenkopf 939 m an der Schmücke / Suhler Ausspanne 10 Kickelhahn 861 m Ilmenau Noch besser einsichtig sind die umliegenden Erhebungen auf der Thüringer Höhenkarte: Thüringer Höhenkarte

  • Sprungschanzen Oberhof

    Die nahegelegene Sportstadt Oberhof lockt im Winter mit gespurten Langlauf-Loipen, einem Alpinehang, der ganzjährig geöffneten Skihalle und seinen Sprungschanzen, der Bobbahn und dem Skistadion. Auch im Sommer kann man die Sportanlagen besichtigen und über das weite Tal schweifen. Die Sprungschanzen am Kanzlersgrund in Oberhof Auf der Rennschlitten- und Bobbahn Oberhof können Gäste mit dem Ice-Rafting-Boot oder Ice-Tube die Bahn hinunterfahren und Weltmeistergefühle erleben. Biathlonschießen wird für Touristen ab 14 Jahren in Schnupperkursen angeboten, bei denen man unter Anleitung erfahrener Trainer diese Sportart ausprobieren kann. Der Golfkletterpark bietet über 3000 m² AdventureGolf, 75 Kletterstationen, eine Riesenschaukel und einen FreeDrop-Sprung aus bis zu 5 Metern Höhe ins Luftkissen. Im Erlebnisbad H2Oberhof gibt es eine Bade- und Saunalandschaft zur Entspannung und zum Auftanken, wenn mal wieder der Nebel tief hängt im 815 Meter hoch gelegenen Luftkurort. Die Sprungschanzen am Kanzlersgrund im Sommer zum Mattenspringen Lift am Kanzlersgrund Aktueller Event-Kalender für Oberhof. ​ Anfahrt - Auto: 13 km/17 min Anfahrt - Bus: 54 min/davon 14 min zu Fuß

  • Dampflok-Erlebniswelt Meiningen

    Dampflok in der Erlebniswelt in Meiningen. Foto: Kramer96, via Wikimedia Commons Freunde der Modell- und historischen Eisenbahnen sollten unbedingt einen Abstecher in die Dampflok-Erlebniswelt in Meiningen machen. Das Museum, das von der Stadt Meiningen betrieben wird, wurde im August 2024 nach fast vierjähriger Bauzeit neu eröffnet. Auf über 600 m² Dauerausstellung wird die Funktionsweise der Dampflokomotive zum Anfassen erlebbar: Eine längs aufgeschnittene Lok lädt dazu ein, zwischen den Teilen hindurchzulaufen und den Führerstand zu betreten. Interaktive Stationen zeigen, wie Feuer, Kohle, Wasser und Dampf zusammenwirken – spannend für Groß und Klein. Die Erlebniswelt befindet sich in einem historischen Gebäude des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes – direkt neben dem letzten großen Dampflokwerk Westeuropas. Im Rahmen der Führungen, die vom Meininger Dampflok-Verein angeboten werden, kann das noch heute aktive Werk besichtigt werden. Ergänzt wird das Angebot durch Sonderausstellungen auf weiteren 300 m², Zeitzeugeninterviews und ein großes Bildarchiv zur über 100-jährigen Eisenbahngeschichte Meiningens. Zum Museum gehört auch ein Café. Wer noch tiefer in die Dampflokwelt eintauchen möchte: Der Meininger Dampflok Verein veranstaltet regelmäßig Sonderfahrten mit echten Dampfloks. Jedes Jahr, am ersten Septemberwochenende, lädt der Verein zu den Meininger Dampfloktagen ein, wo Besucher aus ganz Europa anreisen. Öffnungszeiten: Di–So & Feiertage: 10–17 Uhr (Mo Ruhetag) Anfahrt mit Bus oder Bahn nach Meiningen: 1-1,5 Std. Anfahrt mit dem Auto: 30 km/30 min

  • Bergbaude Veilchenbrunnen

    Auf halbem Weg zwischen Zella-Mehlis und dem Wintersportort Oberhof liegt die Bergbaude Veilchenbrunnen, benannt nach dem Brunnen in direkter Nachbarschaft. Errichtet wurde sie in den 1960er Jahren und wurde 2020 von den heutigen Wirtsleuten mit viel Liebe zum Detail renoviert und wiedereröffnet. Da die Hütte mitten im Wald liegt, ist sie nur zu Fuß, per Rad oder im Winter auf Skiern über das Oberhofer Loipennetz erreichbar. Es gibt zahlreiche Wanderrouten zur Baude, aus allen Richtungen kommend. Wer schlecht zu Fuß ist, kann mit dem Auto bis zur Waldeinfahrt auf halber Strecke nach Oberhof parken und die restliche, relativ flache Strecke (2,2 km) laufen. Viele Wanderwege führen zur Bergbaude Veilchenbrunnen. Bei Ankunft werden die Gäste mit hausgemachten Schmankerln belohnt: Thüringer Rostbrätel, Kaiserschmarrn, Käsespätzle, Kaffee und Kuchen, dazu Bier aus regionalen Brauereien. Im Sommer lockt der Biergarten, im Winter wärmt drinnen der Kachelofen. Ein lohnender Abstecher von hier: In etwa 30 Minuten erreicht man den Gebrannten Stein, mit 897 Metern eine der höchsten Erhebungen rund um Oberhof, mit einer herrlichen Aussicht über den Thüringer Wald. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr (Montag und Dienstag Ruhetag). Anfahrt: 7 km/10 min + 2 km Wanderstrecke

  • Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden

    Hoch über den Fachwerkgassen von Schmalkalden thront, nur etwa 400 Meter vom Altmarkt entfernt, Schloss Wilhelmsburg. Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel ließ das Schloss zwischen 1585 und 1590 als Nebenresidenz errichten, und weil es später in einen jahrhundertelangen Dornröschenschlaf fiel, blieb es von Umbauten weitgehend verschont: Ein Renaissance-Juwel, fast im Originalzustand. Heute beherbergt das Schloss ein Museum mit mehreren Ausstellungen – und eine Schlosskirche, in der regelmäßig Konzerte veranstaltet werden. Der Schmalkaldische Bund – Die Dauerausstellung erzählt, warum ganz Europa im 16. Jahrhundert auf das kleine Schmalkalden blickte: Hier schlossen sich protestantische Fürsten und Städte gegen den Kaiser zusammen. Ein begehbares Stadtmodell und interaktive Stationen machen die Reformationsgeschichte lebendig. Als Videoguide führt Herzogin Elisabeth von Rochlitz, das einzige weibliche Mitglied des Bundes, durch die Ausstellung. Die Schlosskirche – In diesem lichtdurchfluteten Kirchenraum wurden Altar, Kanzel und Orgel erstmals in einer vertikalen Achse übereinander angeordnet – eine Neuerung, die zum Vorbild für den protestantischen Kirchenbau wurde. Die Renaissance-Orgel mit ihren 252 Holzpfeifen (erbaut 1587–1589, erstmals gespielt zur Schlossweihe 1590) ist eine der ältesten noch bespielbaren Orgeln Europas und erklingt bis heute regelmäßig bei Konzerten. Der Weiße Saal – Ein Festsaal, der seinem Namen alle Ehre macht: reiche Stuckdecke, aufwendige Wandmalereien, Renaissance-Pracht vom Feinsten. Die Herrenküche – Rund um den imposanten gemauerten Herd mit zentralem Kamin wurde einst der gesamte Hof versorgt. Wer hier steht, kann sich das Brutzeln und Klappern von damals lebhaft vorstellen. Die Hofstube – Hier findet man historische Öfen von der Renaissance bis zum Jugendstil. Die Iwein-Malereien – Im Schloss ist eine originalgetreue Kopie des Gewölbes aus dem Schmalkalder Hessenhof zu sehen: Die Wandmalereien zum Ritterepos "Iwein" aus dem frühen 13. Jahrhundert zählen zu den ältesten profanen Wandbildern im deutschsprachigen Raum. Der Terrassengarten – Nach historischem Vorbild wiederhergestellt, belohnt der Garten mit einem Panoramablick über die Altstadt von Schmalkalden und die Höhen des Thüringer Waldes. ​ Besucher der Stadt kombinieren auch gern ihren Schlossbesuch mit einem Abstecher zur Viba Nougat-Welt. ​ Anfahrt - Auto: 24 km/32 min Anfahrt - Bus/Bahn: Stündliche Verbindungen/25 min Bahn/Bus und 1,1 km zu Fuß durch die Stadt vom Bahnhof Schmalkalden Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden (Foto: Erwin Meier)

  • Schloss Friedenstein Gotha

    Das Schloss Friedenstein in Gotha wurde mitten im Dreißigjährigen Krieg, zwischen 1643 und 1654, von Herzog Ernst der Fromme als die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands errichtet. Im Westturm verbirgt sich das Ekhof-Theater, das älteste Barocktheater der Welt mit einer noch funktionstüchtigen Bühnenmaschinerie aus dem 17. Jahrhundert. In nur acht Sekunden wechselt hier das komplette Bühnenbild – knarzend und ganz ohne Strom, dafür mit reichlich Muskelkraft. Beim Sommer-Festival kann man das Spektakel live erleben. Die angeschlossenen Kunstsammlungen enthalten ägyptische Mumien, niederländische Malerei und kostbares Porzellan, was von den Gothaer Herzögen angeschafft wurde. Bücherfreunde pilgern in die Forschungsbibliothek, deren historische Bestände zu den bedeutendsten Deutschlands zählen – zwei ihrer Schätze gehören seit 2015 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Zur Erholung lädt draußen der englische Landschaftspark zu einem ausgedehnten Spaziergang rund ums Schloss ein. ​ Anfahrt: 42 km/44 min Schloss Friedenstein in Gotha (Foto: Josef von Gadolla)

  • Paddel- und Kanutouren auf der Werra

    Die Werra ist ein rund 300 km langer Fluss, der nahe dem Rennsteig im Thüringer Wald entspringt und sich bei Hannoversch Münden mit der Fulda zur Weser vereinigt. Bei normalem Pegelstand fließt die Werra gemächlich dahin und ist als Zahmwasser eingestuft. Der Abschnitt der Werra zwischen Meiningen und Schwallungen wird als naturbelassen und nicht begradigt, mit nur leichter Strömung beschrieben. Auf seinem Weg durch das Werratal ist der Fluss ein beliebtes Revier für Kanutouren und Wasserwanderer und besonders für Anfänger und Familien geeignet. Man kann an den Ufern einfach Halt machen und den Picknick-Korb auspacken. Für den Abschnitt rund um Schwallungen bietet der Kanu- und Paddelbootsverleih Pfannstiel Outdoor-aktiv geführte Touren oder einen Bootsverleih an. Dazu kommen Schnupperkurse, Feierabend- und Fackeltouren auf dem Wasser sowie Nordic Walking-Touren in der Umgebung übers Jahr hinweg und Schneeschuh-Touren im Winter. Beispiel-Touren: Start Meiningen flussabwärts nach Schwallungen: 18 km Start Walldorf flussabwärts nach Schwallungen: 11 km Pfannstiel Outdoor-aktiv: Andreas Pfannstiel in Schwallungen, Festnetz: (036848) 22935. Anfahrt: 32 km Der Lauf der Werra durch das Werratal, vorbei am Paddelrevier rund um Meiningen, Wasungen und Schwallungen.

  • Bauhaus-Museum Weimar

    Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet und revolutionierte Kunst, Architektur und Design weltweit. Die Schule verband Handwerk und Kunst zu einer neuen Gestaltungsphilosophie. Als neue Vorgaben galten: Form folgt Funktion: Gestaltung sollte sich aus dem Zweck ergeben, nicht aus Dekoration. Schlichte, funktionale Formen statt Ornamente. Einheit von Kunst und Handwerk: Das Bauhaus hob die Trennung zwischen "hoher Kunst" und "niedrigem Handwerk" auf. Künstler sollten auch Handwerker sein. Industrielle Fertigung: Designs sollten für die maschinelle Massenproduktion geeignet sein, um gutes Design für alle Menschen erschwinglich zu machen - nicht nur für Reiche. Neue Materialien: Konsequente Nutzung moderner Materialien wie Stahl, Glas und Beton statt traditioneller Baustoffe. Gesamtkunstwerk: Vom Gebäude über Möbel bis zur Tapete sollte alles aus einem Guss gestaltet sein. Das Neue Bauhaus-Museum in Weimar (links) und das Gauforum (rechts). Foto: Yair-haklai (wiki commons) In Werkstätten wie der Tischlerei, Weberei, Metallwerkstatt und Töpferei arbeiteten die Studierenden praktisch, während Künstler wie Wassily Kandinsky, Paul Klee und Lyonel Feininger den Unterricht prägten. Bis zum Umzug nach Dessau 1925 war Weimar das Zentrum dieser Bewegung. Das 2019 eröffnete Bauhaus-Museum am Stéphane-Hessel-Platz zeigt die weltweit älteste Bauhaus-Sammlung mit Möbeln, Keramik, Grafiken und Architekturmodellen. Zum UNESCO-Welterbe gehören außerdem das ehemalige Hauptgebäude der Kunstschule und die Kunstgewerbeschule – beide von Henry van de Velde entworfen – sowie das Haus Am Horn. Das 1923 nach einem Entwurf von Georg Muche errichtete Versuchshaus ist der einzige in Weimar realisierte Bauhaus-Bau und diente als Musterhaus für modernes Wohnen. Die Bauhaus-Universität Weimar führt heute das Erbe fort. Sie ist aus der historischen Kunsthochschule hervorgegangen und zählt zu den renommiertesten Architektur- und Design-Universitäten Deutschlands. 1860 als Großherzoglich-Sächsische Kunstschule gegründet, erlebte die Einrichtung ab 1919 ihre von Walter Gropius geprägte Bauhaus-Periode. Allerdings galt das Bauhaus schnell als zu links, zu international und zu modern für das konservative Thüringen — besonders nach den Landtagswahlen 1924, als die neue Regierung die finanziellen Mittel kürzte. 1925 zog das Bauhaus daraufhin nach Dessau um, wo es liberalere politische Bedingungen fand, später nach Berlin. 1933 löste es sich unter dem Druck der Nationalsozialisten auf; Walter Gropius emigrierte nach England und später in die USA. Das heutige Weimar verweist stolz auf seinen Status als Gründungsort und betont seine Verbundenheit mit dieser einflussreichen Bewegung. Auf einem Bauhaus-Spaziergang durch die Stadt kann man die historischen Wirkungsstätten entdecken. Anfahrt mit der Bahn: etwa 90 min ab Zella-Mehlis Hbf. Anfahrt mit dem Auto: 1 Std./78 km

  • 54. GutsMuths-Rennsteiglauf am 22. Mai 2027

    Der GutsMuths-Rennsteiglauf – Europas größter Crosslauf – lockt jedes Jahr über 15.000 Läufer auf den legendären Rennsteig. Was 1973 mit vier Studenten aus Jena begann, ist heute ein Massenereignis mit Kultstatus: der GutsMuths-Rennsteiglauf. Hier geht’s zur Anmeldung beim Gutsmuths-Rennsteiglauf. ​ Die Distanzen: Supermarathon (73,9 km) – Start in Eisenach, für die ganz Harten (2.500 Teilnehmer) Marathon (42,2 km) – Start in Neuhaus am Rennweg, mit 9 Stunden Zeitlimit ideal für Einsteiger (3.000 Teilnehmer) Halbmarathon (21,4 km) – Start in Oberhof, mit über 6.000 Startern die beliebteste Strecke Alle Laufstrecken enden in Schmiedefeld am Rennsteig – dem "schönsten Ziel der Welt", wo nach spektakulären 1.403 Höhenmetern durch den Thüringer Wald die Ankunft gefeiert wird. Am Vorabend sind alle Teilnehmer zur Kloßparty eingeladen, denn statt Nudeln gibt es am Rennsteig nämlich Thüringer Klöße mit Gulasch oder Roulade. ​ Schon zu DDR-Zeiten entwickelte sich der Lauf zum größten Breitensportereignis des Landes – ganz ohne offizielle Sportförderung. Nach der Grenzöffnung konnten erstmals 1990 auch Streckenabschnitte im ehemaligen Sperrgebiet gelaufen werden. Heute kommen Teilnehmer aus ganz Europa. Perfekte Lage für Läufer und Familien Unsere Ferienhäuser Feuerzauber sind das ideale Basislager für Läufer und ihre Familien. Alle vier Ferienhäuser zusammen gebucht bieten Platz für bis zu 19 Personen, einen halben Sportverein. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. ​ Zusatzveranstaltungen des Rennsteigvereins: Nordic Walking - 21 km Wanderung - 17 km Marathon-Wanderung - 42,2 km Mini-Marathon – 4,2 km für Kinder und Sportbegeisterte Sommer-Programm des Rennsteiglaufvereins: Schneekopflauf - 4. Juli 2026 Wanderung – 11 km 12,7-km-Lauf 22,2-km-Lauf Herbst-Programm des Rennsteiglaufvereins: Rennsteig-Herbstlauf - 4. Oktober 2026 RennsteigTRAIL (33 km / 1.118 Hm) 10-km-Strecke (180 Hm) 20-km-Strecke (243 Hm) …und noch vieles mehr.

  • Krämerbrücke Erfurt

    Die Krämerbrücke in Erfurt, der Thüringer Landeshauptstadt, wurde 1325 erbaut und ist mit 120 Metern Länge einzigartig in Europa. Die Brücke ruht auf sechs gemauerten Steinbögen, die den Fluss Gera überspannen. Auf der Brücke stehen 32 schmale, nur wenige Meter breite, zwei- bis dreigeschossige Fachwerkhäuser dicht an dicht. In den unteren Etagen betreiben Kunsthandwerker und Händler ihre Werkstätten. Ursprünglich standen über 60 Häuser auf der Brücke, doch im Laufe der Jahrhunderte verschwanden viele durch Brände, wurden vom Hochwasser mitgerissen oder wegen Baufälligkeit abgerissen. Die Häuser wurden direkt auf die Brückenbögen gebaut und ragen teilweise sogar über das Wasser hinaus. Die Fachwerkkonstruktion ist typisch mittelalterlich mit sichtbaren Holzbalken und Lehmgefachen und kleinen Erkerfenstern. Durch die geschlossene Bebauung merken viele Besucher gar nicht, dass sie über einen Fluss gehen. Nur an den beiden Brückenköpfen kann man auf das Wasser schauen. Die mittelalterliche Atmosphäre mit kleinen Läden, Galerien und Cafés lädt zum Bummeln ein. Von unseren Ferienhäusern ist die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt gut erreichbar. ​ Anfahrt - Auto: 65 km/50 min Anfahrt - Bahn: 65 min (13 min zu Fuß ab Erfurt Hbf) Rückseite der Krämerbrücke in Erfurt

  • Mit Hund im Urlaub im Thüringer Wald

    Drei unserer vier Ferienhäuser Feuerzauber sind hundefreundliche Unterkünfte. Urlaub mit Hund können Sie im Chalet Hüttenzauber, Chalet Feuerzauber und im Birkenchalet buchen. Wir stellen einen Hundekorb, Hundenapf und ein Handtuch zur Verfügung. Zu allen drei Ferienhäusern gehört ein komplett eingezäunter Garten. Der nächste Hundespielplatz am Schubertpark ist fußläufig erreichbar. Hundegäste erhalten ihren eigenen Hundekorb mit Decke, Handtuch und Hundenapf mit Leckerli. Wandern mit Hund: Wandern auf dem Rennsteig und anderen Wegen ist mit angeleintem Hund problemlos möglich. Baden mit Hund: An der Lütsche-Talsperre gibt es ausgewiesene Hundebadestellen bei Frankenhain. Auch dort gilt die Leinenpflicht auf dem Weg zum und vom Wasser. Kotbeutel dabei haben (Pflicht) und Zeckenschutz nicht vergessen! Eine Hundehaftpflicht ist in Thüringen gesetzlich vorgeschrieben. Bitte beachten: Im gesamten Thüringer Wald gilt eine ganzjährige Leinenpflicht zum Schutz von Hasen, Rehen, Wildschweinen und vielen Bodenbrütern. Besonders streng kontrolliert wird die Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit von März bis Juli. Sie gilt für Wälder, Waldwiesen, Forstwege und Waldränder. Auf öffentlichen Kinderspielplätzen, Liegewiesen, Sportplätzen und Badestellen sind Hunde nicht erlaubt. Tierarzt in der Nähe von Zella-Mehlis: Tierärzte am Rimbach, Rimbachstraße 53B, 98527 Suhl, Tel: +49 3681 8049020

  • Rennsteig-Radweg

    Der Rennsteig-Radweg - 195 km langes Routennetz Der Rennsteig-Radwanderweg ist eine etwa 195 Kilometer lange Route von Hörschel bei Eisenach durch die Naturparks Thüringer Wald, Frankenwald und Thüringer Schiefergebirge bis Blankenstein an der Saale. Ein grünes "R" mit einem schwarzen Radfahrer markiert den Streckenverlauf des Rennsteig-Radweges, der teilweise vom Verlauf des Rennsteigs abweicht. Die sportlich anspruchsvolle Strecke führt durch unberührte Natur vorbei an Sehenswürdigkeiten wie die Wartburg bei Eisenach, dem Großen Inselsberg, Oberhof mit seinen Sportstätten und dem Rennsteiggarten sowie die Glasbläserstadt Neuhaus. Der Radweg verläuft größtenteils in Höhenlagen zwischen 700 und 850 Metern. Die Strecke besteht aus etwa 75 Kilometern Asphalt und befestigten Wegen sowie 120 Kilometern Waldwegen und hat einen mittleren bis schweren Schwierigkeitsgrad. Mountainbiking am Rennsteig-Radweg Bei entsprechender Routenplanung in umgekehrter Richtung und Tagesetappen von 35 bis 45 Kilometern ist der Radweg auch für weniger trainierte Genussradler gut zu bewältigen. Auf dem Haseltal-Radweg und Werratal-Radweg unterwegs:

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